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Die Stiftung

Figuren im Park: Das klingt überraschend für eine Stiftung und so ungewöhnlich wie ihre Bestimmung. Diese Stiftung der DRK Kliniken Berlin-Westend wendet sich den Menschen zu, den Patienten, den Besuchern und allen, die dort tätig sind. Und sie gibt unübersehbar auch der Kunst einen Ort, genauer den Skulpturen, die weitgehend Bilder vom Menschen sind. Die Skulpturen, entstanden in den vergangenen fünf Jahrzehnten, bilden zwischen oberer Parkaue, Rosengarten und den Gebäuden einprägsame Gruppen. Deren bildhauerische Sprache ist eindringlich und jeweils charakteristisch für den Künstler: von der „Stehenden“ Ludwig Gabriel Schriebers (1955) zum „Signal anthropomorph“ von Wilhelm Loth (1960/61); von Emil Cimiottis „Große Kreuzblume“ (1971) bis zu Rolf Szymanskis „GroßeFrauenFigurBerlin“ I und II oder Dietrich Klinges mächtigen Bronzen aus den 1990er Jahren und den in Stein gehauenen Figuren von Berndt Wilde.
Die Figuren im Park, mittlerweile auf mehr als 30 Plastiken angewachsen, sollen durch die Stiftung an ihrem Ort erhalten bleiben.

Das Konzept dazu stammt von Dieter Brusberg, dem Berliner Kunsthändler, der nie daran gezweifelt hat, dass zeitgenössische Kunst in den öffentlichen Raum hinein wirken soll. Brusberg stellte in den vergangenen Jahren aus seinem Galeriebestand und dem Besitz beteiligter Künstler die Leihgaben für den Klinik-Bereich zur Verfügung.
Mit der Gründung der Stiftung Figuren im Park wurde nun die Voraussetzung geschaffen, den Dialog von Mensch und Skulptur dauerhaft fortsetzen zu können. Das Ziel der am 27. März 2009 gegründeten Stiftung unter dem Dach der DRK Kliniken Berlin-Westend ist, diese Sammlung von Skulpturen zu erhalten. Das bedeutet auch, dass die Stiftung zufriedenen Patienten, engagierten Mitarbeitern und Kunstfreunden die steuerbegünstigte Zustiftung für den Erwerb der Leihgaben und weiterer Skulpturen im Park ermöglicht.