Die Idee
Die Stiftung
Die Künstler

Ludwig G. Schrieber, 1907 am Niederrhein geboren, studierte nach einer Lehre als Zieseleur an der Kunstakademie in Düsseldorf, wo er – unterbrochen durch Krieg und Gefangenschaft – bis 1951 lebte und arbeitete. In diesem Jahr folgte er einem Ruf als Professor an die Hochschule der Künste Berlin. Bis zu seinem frühen Tod 1975 wirkte er in der geteilten Stadt als Künstler und Lehrer von hohem Rang und großem Einfluss.
Schrieber hatte als Maler begonnen, wandte sich aber nach 1945 mehr und mehr der Bildhauerei zu. Seine erste Skulptur schnitzte er 1941 im Lazarett aus einem Gewehrkolben: eine sitzende Frauenfigur. Dem Thema der Frauengestalt blieb er von nun an treu. Die „Schwebende“ trägt ihren Titel zu recht: nur mehr mit den Zehen des linken Fußes berührt sie den Boden, scheint sich abstoßen zu wollen und wirkt so, trotz ihrer Leibesfülle, grazil.



Biografie

Werke:
Schwebende
Möndin
Mare